Vinyl only! Sugar D. – what kind of french, sir?! (SD001)

submitted on Dienstag 10, 2013

by Triebton

Seine erste Vinylveröffentlichung! Sugar D. - what kind of french, sir?! (SD001)

www.deejay.de/Sugar_D-What_Kind_…_Sir-SD001__130644
www.discogs.com/Sugar-D-What-Kind…r/release/4855098
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"What Kind of French, Sir?!" oder "Ode an Daft Punk", die Story hinter dem Titel.

Ursprünglich sollte der Track "What Kind of Daft Punk" heißen. Beim Produzieren wurde aber schnell klar, dieser Track muss offiziell released werden. Mit dieser Idee kam aber auch der Gedanke auf, dass man ja keinen Ärger wegen irgendwelcher Markenschutzsverletzungen haben möchte und der Name Daft Punk daher nicht nutzbar ist. Deshalb musste ein anderer Name her, welcher den Sinn aber weiter beinhaltet.

Warum "What Kind of Daft Punk"?
Dies soll ein ironischer Gruß an die beiden französischen Herren sein. Klar werden jene diesen Track samt Message wohl nie wahrnehmen, aber es geht ja nichts über die innere Genugtuung. Die zwei Jungs haben es 1997 mit "Homework" geschafft eine Welle von Frenchhouse loszutreten, welche in den deutschen Clubs jahrelang anhielt. Eben genannte Doppel-LP war mit Sahnestücken gespickt so dass man tatsächlich jeden einzelnen Track im Club spielen konnte (Ok, Funk Ad und WDPK 83.7 FM ausgenommen).

Leider konnten Daft Punk dieses Niveau nicht halten und mit Discovery kam bereits ein weniger clubtaugliches Album. Sicher konnte man mit "too long" oder "high life" richtig gute Tanzflächenkracher finden. Allerdings fehlte der Schliff so wie ihn z. B. "high fidelity" oder "alive" hatten. (Tracks wie "da funk", "around the world", "rock n roll" oder "rollin & scratchin" bleiben ohnehin ausser Konkurrenz).
Mit Discovery entwickelten sich Daft Punk aber schon ein wenig von der Clubtauglichkeit weg und Hits wie "one more time" oder "harder, better, faster, stronger" konnten schon mehr in die Kategorie "Hits für den eigenen Wohlstand" eingeordnet werden. "Random Access Memories" ist nun alles andere als clubtauglich. Sicher ist aktuell "get lucky" ein super Ohrwurm, aber vom Frenchhouse der Ende 90er ist nichts mehr zu spüren. Auch von dem was damals aussenrum passierte, hier reicht es sicher "Crydamoure" und "Roule" zu nennen, ist schon lange nichts mehr zu erwarten, leider.

Daher die Moral von der Geschichte: Wenn aus Frankreich kein Frenchhouse mehr kommt, dann machen wir es eben selber. What kind of french, sir?!

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